| INSTITUT für URBANES MANAGEMENT |
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HOME | THEMEN | Urbanosphären der Stadt |
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Autor:
Ganzheitliche Betrachtung urbaner Regelkreisläufe und basisdemokratisches Verständnis sind Voraussetzung für dezentrale und integrative Stadtkulturraumentwicklung. Lineare Denkweise, mangelnde Kommunikation und starres Festhalten an Insellösungen stören den kommunalen Energiehaushalt. Aus der Analogie des komplexen Körpers Stadt mit dem komplexen Organismus Mensch ist die herkömmliche funktionale urbanistische Stadtplanung zu vergleichen mit der konventionellen Schulmedizin, die Krankheiten dann löst, wenn sie auftreten und auch öfter in Akutfällen zu kräftigen Einschnitten genötigt ist. Der Urbanosoph wird zum Homöopath, der Störungen des urbanen Energiehaushaltes erkennt und versucht, über minimale und rechtzeitige Eingriffe steuernd und vorbeugend zu wirken. Lassen sich eine Vielzahl einfacher Fragestellungen noch mittels Intuition, Erfahrung und herkömmlichen Problemlösungsansätzen bestens lösen, so verkommen diese Ansätze bei komplexen Aufgaben unweigerlich zu einer aussichtslosen Symptombekämpfung - Denkfehler und schwerwiegende Fehleinschätzungen sind die Folge.
Nur durch vernetzte Denkweise, partizipativen Dialog und konsensuale Gesamtlösungen bringen wir die Energie im System Stadt
nachhaltig zum
Fliessen und erreichen damit kybernetische Reife. |
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